Tutorial

Modellierung und Codegenerierung

Tutorial

Erste Schritte: Modellierung und Codegenerierung

Durch Modellierung designen Sie Ihre Software. Mit der integrierten Codegenerierung von UML Lab sparen Sie viel Zeit bei der Implementierung - und bleiben jederzeit flexibel. In diesem Tutorial erfahren Sie, wie Sie schnell zu ersten Ergebnissen kommen.

Quickstart: Legen Sie ein neues UML Lab Java Projekt an, indem Sie File > New > Other > UML Lab Java Project wählen, einen Projektnamen bestimmen und mit Finish bestätigen - Modellieren Sie nun mit UML Lab: Ziehen Sie mit der Maus ein Kästchen auf, um zum Beispiel eine Klasse anzulegen. Beim Speichern des Diagramms wird - wenn Sie wollen - automatisch Quelltext generiert. Das war's schon!

Als erstes legen Sie ein neues UML Lab Java Projekt an. Verwenden Sie dazu File > New > Other und wählen im daraufhin erscheinenden Auswahldialog den Eintrag UML Lab Java Projekt. Sie können die Elemente filtern, indem Sie in der Eingabezeile "UML" schreiben.

Im folgenden Dialog geben Sie Ihrem neuen Projekt einen Namen und schließen mit Finish die Erstellung des neuen Projekts ab. Sie erhalten als Ergebnis ein neues Java Projekt mit einem Modell und dazugehörendem Klassendiagramm.

Hinweis: Haben Sie bereits ein anderes Projekt erstellt, oder möchten Sie zum Beispiel ein PHP Projekt oder ein allgemeines Projekt anlegen, geht das wie folgt: Öffnen Sie das Kontextmenü zu Ihrem Projekt im Package Explorer per Rechtsklick und wählen Sie New > UML Model and Class Diagram aus. Im folgenden Dialog können Sie Modell und Klassendiagramm benennen. Das Modell wird schließlich durch Bestätigung mit Finish angelegt.

Nun können Sie mit der Modellierung Ihres Projekts beginnen!

Neue Elemente anlegen und modellieren

Neue Klassen legen Sie zum Beispiel einfach per Drag & Drop an: Klicken Sie in das Diagramm und ziehen Sie die Maus schräg herunter. Beim Loslassen erhalten Sie eine neue Klasse. Bei Drag & Drop mit der rechten Maustaste, erhalten Sie beim Loslassen ein Kontextmenü zum Anlegen von Interfaces, Packages, DataTypes oder Enumerations.

Auf diese Weise können Sie auch schnell Beziehungen zwischen Klassen modellieren: Klicken Sie mit der rechten Maustaste in eine Klasse und ziehen Sie auf eine andere. Beim Loslassen auf der Zielklasse erhalten Sie wieder ein Kontextmenü zum Anlegen von Assoziationen, Generalisierungen, etc.

Übrigens können Sie die neu erstellten Elemente leicht umbenennen, indem Sie einfach den zu vergebenden Namen tippen. Beim Bestätigen mit ENTER erhält die selektierte Klasse sofort den neuen Namen.

Auch Properties oder Operations legen Sie für eine selektierte Klasse einfach durch Tippen an. Beim Vergeben von Typen, Return- oder Parameter-Typen steht ihnen hierfür sogar CodeCompletion zur Verfügung. Eine Property legen Sie mit der Syntax Name:Type an, eine Operation mit Name(ParameterName:ParameterType):ReturnType. Bei Operationen sind Parameter und ReturnType natürlich optional.

Alternativ befindet sich in einem eingeklappten Container auf der rechten Seite des UML Lab Editors eine Palette mit Werkzeugen zum Anlegen sämtlicher Elemente. Für weiterführende Einstellungen des selektierten Elements (z.B. Stereotypen, Default-Werte, Packages, etc.) verwenden Sie bitte die Properties Sicht unterhalb des Diagramm-Editors.

Code generieren

UML Lab generiert beim Speichern automatisch Quelltext. Diese Standard-Einstellung können Sie beim ersten Speichern des Diagramms ändern. Außerdem finden Sie im Kontextmenü des Diagramms und im UML Lab Menü den Eintrag Generate Code, um auch ohne Speichern Code zu generieren.

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben soeben erfolgreich Java Quelltext generiert! Nutzen Sie UML Lab, um bei der Implementierung wiederkehrender Muster Zeit zu sparen und Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden.

Weitere Hinweise

Natürlich war das nur der Anfang: UML Lab bietet zahlreiche weitere Möglichkeiten, um Sie bei der Softwareentwicklung individuell zu unterstützen. Hier ein paar Beispiele:

  • Über das Kontextmenü zum Diagramm gelangen Sie zur Funktion Compare Generated Code. Hierdurch können Sie jederzeit Auswirkungen Ihrer Änderungen im Modell auf Ihren Quelltext verfolgen und evaluieren.
  • Mit UML Lab können Sie jederzeit von einem selektierten Element im Modell zum dazugehörigen Quelltext navigieren. Wählen Sie hierzu im Kontextmenü des jeweiligen Elements Navigate to > Source.
  • Sie können die Zielsprache des Modells oder den CodeStyle des selektierten Elements jederzeit ändern. Dazu finden Sie in den Properties den Eintrag Code Style. Setzen Sie den CodeStyle beispielsweise auf JPA und schauen Sie sich nach dem Generieren den geänderten Quelltext an.
  • Durch das Round-Trip-EngineeringNG bleiben Sie beim Modellieren und Programmieren mit UML Lab jederzeit agil. Das heißt, Sie können Ihr Projekt auch weiterhin im Quelltext bearbeiten. Ihre Änderungen werden von UML Lab automatisch ins Modell übernommen. Arbeiten Sie dort, wo es Ihnen effektiver erscheint - ob im Modell oder direkt im Quelltext.

Weitere Hinweise zur Nutzung von UML Lab und zur Anpassung der Templates für Codegenerierung, Reverse Engineering und Round-Trip-EngineeringNG finden Sie in den weiterführenden Tutorials ("Mehr Abstraktion im Modell durch eigene CodeStyles" und "Modellierung von Software und Systemen mit eigenen UML Profilen und UML Lab").